
Im Rosenium Künzing fand am 8. Dezember, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, ein besonderer Gottesdienst statt. Pfarrer Alfred Binder leitete die Feier und begrüßte die versammelten Bewohner herzlich.
Er erinnerte daran, dass dieser Tag früher auch in Bayern ein kirchlicher Feiertag war – heute jedoch nur noch in Ländern wie Österreich oder Italien gesetzlich begangen wird. In Rom begeben sich die Päpste traditionell zur Mariensäule an der Spanischen Treppe, um dort zu beten.
Pfarrer Binder erläuterte die theologische Bedeutung des Festes: Mariä Empfängnis feiert die Gnade, dass die Jungfrau Maria von ihrer eigenen Empfängnis an von der Erbsünde bewahrt blieb. Dieses Dogma wurde 1854 durch Papst Pius IX. offiziell verkündet und hebt Maria als rein und würdig hervor, die Mutter Gottes zu werden.
Dabei wies er auch auf ein häufiges Missverständnis hin: Mariä Empfängnis ist nicht mit der Verkündigung an Maria zu verwechseln, sondern betont ihre eigene unbefleckte Empfängnis.
Für die musikalische Begleitung sorgte Johann Rader auf dem Akkordeon. Die Lesung und Fürbitten wurden von Xaver Brumm vorgetragen, der auch für die Organisation des Gottesdienstes mitverantwortlich war.
Zum Abschluss wurde das Allerheiligste Sakrament zur Anbetung ausgesetzt und der Eucharistische Segen gespendet. Auch an jene Bewohner, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten, wurde gedacht:
Sie erhielten die Heilige Kommunion direkt am Krankenbett, um ebenfalls am Sakrament der Eucharistie teilhaben zu können – eine Geste der gelebten Nächstenliebe.
Der Gottesdienst war ein bewegender Moment des Glaubens und der Gemeinschaft, der bei vielen Bewohnern tiefe Dankbarkeit und Besinnung auslöste.
Das Rosenium-Team sorgte wie immer für einen würdigen Rahmen – und beweist damit, wie wichtig geistige und seelische Begleitung im Alltag älterer Menschen ist.




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