

Im Monat Mai, der traditionell der Gottesmutter Maria gewidmet ist, fand auch im Rosenium Künzing eine feierliche Maiandacht statt.
Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende sowie einige Angehörige versammelten sich im Gemeinschaftsraum, um gemeinsam zu beten und eine alte religiöse Tradition lebendig zu halten. Gerade für viele ältere Menschen haben solche Rituale einen besonderen Stellenwert und sind eng mit persönlichen Erinnerungen verbunden.
Für die passende Atmosphäre sorgte ein liebevoll geschmückter Marienaltar mit Blumen und einer Figur der Schmerzhaften Muttergottes.
Xaver Brumm, der die Andacht gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren gestaltete, hatte die Marienfigur eigens aus der Dorfkapelle in Langkünzing ins Rosenium gebracht. Zu Beginn erzählte er die Geschichte der Kapelle und berichtete von den traditionellen Maiandachten, die dort bis heute im Monat Mai gefeiert werden.
Gemeinsam wurden bekannte Gebete gesprochen und vertraute Marienlieder gesungen. Dabei wurden bei vielen Bewohnerinnen und Bewohnern Erinnerungen an frühere Zeiten wach.
Die vertrauten Melodien und Gebete erinnerten an Kindheit, Jugend und gelebte Glaubenstraditionen und sorgten für viele bewegende Momente.
Die Maiandacht zeigte einmal mehr, wie wichtig gelebte Traditionen für das Gemeinschaftsleben im Seniorenheim sind. Sie verbinden Menschen, schenken Halt und stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zur Gestaltung der Andacht beigetragen haben und damit ein Zeichen der Verbundenheit und des Glaubens gesetzt haben.
Mit dem Wunsch, dass die Schmerzhafte Muttergottes ihre schützende Hand über die Gemeinschaft halten möge, wurde die Maiandacht feierlich beendet.




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